Kunterbuntes

Aufräumen macht keinen Spaß? Wetten, dass doch!

Wie sieht es bei dir aus? Räumst du gerne auf oder kostet es dich immer etwas Überwindung? Falls der letztere Punkt auf dich zutrifft, habe ich 7 Ideen für dich, die für mehr Spaß beim Aufräumen sorgen können. Achtung: Sie sind äußerst erfolgversprechend…

Aufräumen war für mich jahrelang etwas, was ich mit wenig Freude gemacht habe. Während ich aufräumte, träumte ich von all den Dingen, die ich stattdessen hätte machen können: lesen, malen, Freunde treffen, einkaufen oder einfach gar nichts. Dadurch bekam ich richtig schlechte Laune. Eines Tages hatte ich genug davon. Es musste sich etwas ändern. Ich wollte beim Aufräumen Spaß haben. Immerhin setze ich dafür einen Teil meiner wertvollen Lebenszeit ein.

Nachdem mir das bewusst geworden war, habe ich einiges verändert. Und was soll ich sagen? Es hat geklappt! Ich bin mir sicher, dass der ein oder andere Tipp auch für dich hilfreich sein kann.


1. Warum räumst du auf?

Hast du dich schon gefragt, warum du überhaupt aufräumen möchtest? Was versprichst du dir davon? Möchtest du Ordnung schaffen, weil du dich nicht mehr wohl fühlst? Nervt es dich, dass du ständig deine Sachen suchen musst? Oder willst du aufräumen, weil andere Menschen von dir erwarten, dass deine Wohnung immer blitzeblank aussieht?

Was auch immer deine Motivation ist, mache sie dir bewusst. Wer einen Sinn in seinem Handeln sieht, wird automatisch mehr Spaß haben.


2. Kleine Häppchen

Spürst du Panik bei dem Gedanken, dass am Samstag wieder ein Großputz angesagt ist und du das komplette Haus aufräumen musst?

Kein Wunder! Oft überfordern wir uns mit einem zu großen Ziel. Wir sind wie gelähmt und verlieren die Motivation. Berechtigterweise fragst du dich an dieser Stelle sicher: „Wie kann ich das vermeiden?“

Die Antwort darauf ist ganz einfach: räume strukturiert und kontinuierlich auf! Deine Motivation wird steigen, wenn du jeden Tag ein wenig aufräumst. Nimm dir z.B. an einem Tag das Bad vor, am nächsten die Küche, am übernächsten das Schlafzimmer usw. So hast du jeden Tag Erfolgserlebnisse und behälst den Überblick.


3. Plane feste Zeiten ein

Meistens haben wir viele gute Gründe, warum wir in diesem Moment auf keinen Fall aufräumen können. Wir müssen noch dringend telefonieren, zum Einkaufen, die Nägel lackieren, Löcher in die Luft starren usw.

Um den Ausreden vorzubeugen, kannst du feste Zeiten in deinen Terminkalender eintragen. Wie wäre es z.B. jeden Montag und Freitag mit einer Aufräumstunde von 18.00 – 19.00 Uhr? Wenn der Termin im Kalender steht, kannst du ihn nicht mehr vergessen. So wirst du garantiert nicht mehr abends im Bett liegen und denken: „Oh, eigentlich wollte ich ja heute die Kommode im Kinderzimmer aufräumen. Jetzt ist es zu spät…“


Aufräumen Spaß Glücksfinderin
Aufräumen macht Spaß


4. Mit Musik geht alles leichter

Hör bei deiner Arbeit Musik! Wie wäre es mit Liedern, die dich in Schwung bringen, dir neue Energie und gute Laune schenken? Wollen wir wetten, dass dir die Arbeit dadurch viel leichter von der Hand gehen wird?


5. Mach deine Erfolge sichtbar

Vorher/Nachher-Fotos sind eine tolle Sache. So kannst du auf einen Blick sehen, was du geschafft hast.


6. Gemeinsam macht es mehr Spaß

Verabrede dich mit deiner Freundin. Zum einen kannst du dadurch weniger Ausreden erfinden, warum du heute auf keinen Fall aufräumen kannst (du erinnerst dich: das dringende Telefonat, die Nägel, die lackiert werden müssen oder die Löcher, die in die Wand gestarrt werden wollen…). Zum anderen kann dir eine Freundin super bei der Entscheidung helfen, ob ein Gegenstand entsorgt werden soll oder nicht.

Und ganz ehrlich, ist es nicht ein toller Ansporn, wenn du weißt, dass nach der Arbeit noch ein nettes Kaffeestündchen mit deiner Freundin auf dem Programm steht?


7. Belohne Dich

Nach getaner Arbeit solltest du dich belohnen. Wie wäre es mit einem warmen Schaumbad, einem Kinobesuch, einer Leseauszeit auf dem Sofa oder einer netten Plauderstunde mit der besten Freundin?

Überleg dir schon vor dem Aufräumen, was dir gut tun würde.

Eine Belohnung motiviert und sorgt für einen Ausgleich. Damit erkennst du deine eigene Leistung an und sorgst gleichzeitig dafür, dass das Aufräumen mit einem positiven Gefühl verbunden wird. Das wird deine Motivation für die nächste Aufräumrunde steigern.


Das sind meine Inspirationen für mehr Spaß beim Aufräumen. Hast du weitere Ideen?


Herzliche Grüße von

Tanja


Ps: Hast du dir schon einmal Gedanken über deine Vorbilder gemacht?

One Comment

  • Ursula

    Liebe Tanja,

    du hast da sowas von recht – ich hatte die Woche schon das Sperrmüllauto da und hat einiges noch mitgenommen, und ich wieder angefangen sortieren, aussortieren, etc. obwohl ich schon so viel erreicht habe es findet sich immer wieder was wo ich mich fragen, brauch ich das denn noch oder kann ich das noch mit etwas Veränderung weiter nutzen.

    Übrigens auch das sind bei mir Glücksmomente.

    LG
    Ursula

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.